Zu Besuch bei unseren Partnern in Mallorca

Ein Interview mit Rouven

GlobeSailors Partner werden mit großer Sorgfalt gewählt. Dafür besuchen unsere Mitarbeiter regelmäßig die verschiedenen Destinationen, um sich ein eigenes Bild über die Charterbasen zu machen. Aber was heißt das genau? Und wie läuft so ein Besuch ab? Um euch noch mehr Einblick in unsere Arbeit zu geben, haben wir ein Interview mit Rouven, Booking Advisor bei GlobeSailor, geführt. Rouven ist bereits seit zwei Jahren bei GlobeSailor und kümmert sich seitdem tagtäglich um die Belange unserer Kunden.
Falls ihr noch weitere Fragen habt, oder ein anderes Thema näher beleuchtet haben wollt, kontaktiert uns gerne!

Wie geht ihr bei der Planung vor?

Bei der Reiseplanung kommt es als allererstes darauf an, für welche Reviere man als Vertriebsmitarbeiter verantwortlich ist. Die verschiedenen Destinationen sind jeweils mehr und weniger wichtig für uns, je nach Herkunftsland unserer Kunden. Die wichtigen Zielländer, für die ich zuständig bin, sind Spanien und Griechenland. In Spanien ist das beliebteste Ziel zu 90% Mallorca. Mallorca hat zudem den Vorteil, dass 90 % der Vercharterer in Palma bzw. in der Bucht von Palma liegen. Man würde denken, das würde das Organisieren von Stützpunktvisiten einfach machen, aber dem ist so nicht. In Häfen/Marinas und vor allem auf Mallorca herrschen anderen Ordnungen als wir das aus Deutschland gewohnt sind.

Wir kontaktieren die Vercharterer vorab per Mail und erklären, dass wir gerne die Base, die Yachten, den Service und die Infrastruktur vor Ort kennenlernen würden. Die ganzen Termine unter einen Hut zu bekommen, ist dann die nächste Schwierigkeit, vor allem da es 4 verschiedene Marinas direkt in Palma gibt, die man erstmal erreichen muss. Je kleiner die Vercharterer sind, desto einfacher ist die Kontaktaufnahme eigentlich. Bei der Auswahl der Vercharterer berücksichtigen wir die Anzahl an Buchungen, die Qualität der Kundenbewertungen und mögliche Vorkommnisse in der Vergangenheit, die ein Besprechen nötig machen würden.

Was genau macht ihr vor Ort?

Uns geht es vor allem darum, Gesicht zu zeigen und den Vercharterern deutlich zu machen, dass wir uns bewusst sind, dass unsere Partner und eine stabile professionelle Beziehung mit regem Austausch essentiell für eine gute Arbeit für uns als Agentur sind. Wir tauschen uns über die vergangene Saison (Covid), über die Planung für die nächsten Jahre und die allgemeine Stimmung aus, wir reden über unsere Mitbewerber, lassen uns die Boote zeigen, die sanitären Einrichtungen und das Empfangsbüro.

Langjährige und bewährte Partner möchten wir besonders deshalb persönlich aufsuchen, damit sich neue Mitarbeiter vorstellen können und um zu zeigen, dass wir sie wertschätzen. Bei problematischeren Partnern, bei denen wir negative Kundenbewertungen erhalten haben, schauen wir dagegen vor allem, wie die Boote aussehen bzw. wie die Infrastruktur und der Service ist. Natürlich ist für alle unsere Partner vor Ort auch eine ideale Gelegenheit, für sich zu werben und sich umfänglich zu präsentieren. Einen großen Unterschied gibt es jedoch: Große, internationale Vercharterer sind in erster Linie Unternehmen, die Servicequalität an einem Stützpunkt hängt in diesem Fall zentral vom jeweiligen Base-Manager ab. Kleine Familienunternehmen nehmen das Segeln und den Charterbetrieb wirklich ernst, Ihre Boote sind fast schon Teil der Familie. Segeln und Boote sind noch Herzenssache und somit auch die Kundenbetreuung.

Welchen Vorteil bringt dieser direkte Kontakt?

E-Mail-Kontakt ist immer oberflächlich, und selbst Telefonieren ersetzt ein einfaches Lächeln zur Begrüßung nicht. Wir sind Menschen und unsere Partner sind es auch . Dies vergisst man schnell, wenn man 100km weit voneinander entfernt sitzt, aber trotzdem tagtäglich miteinander zu tun hat. Gleichzeitig lernen wir sehr viel über die eigentliche Arbeit und die konkreten Abläufe vor Ort (die wir ja im Prinzip an unsere Kunden verkaufen). Segeln soll Urlaub sein, aber die Organisation drumherum ist natürlich für das Gesamterlebnis genauso wichtig.

Es ist auch immer wieder gut, neue Yachten und Katamarane zu besichtigen. Cruesa Mallorca Yacht Charter war zudem so nett und hat uns eine Yacht für einen Tag gratis zur Verfügung gestellt, das war genial. Selbstverständlich verkaufen sich Boote auch sehr viel leichter, wenn man schon mal darauf war und wenn dann noch das Kennenlernen mit dem Vercharterer gestimmt hat, ist das sicherlich auch ein Plus.

Rouven und andere auf dem boot

Was ist das positivste Erlebnis, das Du persönlich bis jetzt auf einer Reise hattest?

Zu sehen, wie die kleineren Familienunternhemen wirklich für das Segeln leben und alles dafür geben, dass Segler eine gute Zeit haben.
Wellen

Wir bedanken uns sehr herzlich für das Interview! Es folgen zum Abschluss weitere Impressionen aus Rouvens Reise zu unseren Partnern.

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