Von Vendée Globe und Teambuilding…ein turbulentes Wochenende im Hause GlobeSailor

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Für GlobeSailor war eines klar: Alles was wir wollten, war ein stichfester Beweis, dass auch wir zu Enormen fähig sind. Diejenigen, die sich tatsächlich dieser Herausforderung stellen,
sagen, sie wären nur „wie jeder andere“ aber für uns steht eines fest: die Teilnehmer der VendéeGlobe sind Helden der Seefahrt. An Bord der Kriter VIII hat die GlobeSailor-Crew dem spektakulären Nautik-Event, dem Start der 8. Vendée Globe Regatta, mit 29 anderen Skippern am Wochenende des 5. und 6. Novembers beigewohnt. Unser zweitägiges
Knie-Schlottern geht für die wahren Bezwinger der Meere also in eine 3-monatige Verlängerung.

Wir waren beim Start der VendéeGlobe dabei und es war…einfach großartig! Es fällt schwer die Emotionen und die vorherrschende Aufregung im Hafen von Olonne in Worte zu fassen. An Bord einer Kriter VIII war unsere Crew fasziniert von den graziösen Silhouetten der IMOCA-Boote, die zwischen all den anderen mutigen Teilnehmern mit den Wellen tanzten und von tausenden von Menschen angefeuert wurden.

Beim Betrachten der einzelnen Boote, die rasant Fahrt aufnahmen, versuchten wir nachzuvollziehen, wie sich die Sportsegler in ihrer Haut fühlen müssen. Angesichts dieser bevorstehenden, tückenreichen Unternehmung, die voraussetzt alleine auf hoher See zu sein zu müssen, wären wir wahrscheinlich mehr als nur besorgt. Aufgeregt waren wir aber dennoch, denn
diese Challenge ist intensiv und berauschend, es geht um Technik und Performance und schließlich ist dieses Abenteuer gleichermaßen anziehend wie es abschreckend ist. Zu guter Letzt, gibt es einem natürlich ein berauschendes Gefühl der Lebendigkeit ganz alleine die Ozeane zu besegeln!

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Um vor Ort einen guten Eindruck zu bekommen, entschieden wir uns bei Cap au Cap Location, einer unserer Partner in La Rochelle, ein Boot für diese Gelegenheit zu mieten. Die Kriter VIII
beherbergte unsere 15 Crew-Mitglieder, darunter 6 verschiedene Nationalitäten, 11 Männer, 4 Frauen und unseren höchst professionellen Skipper Thierry, der viele spannende Geschichten rund um’s Segel-Race für uns im petto hatte und uns so das kalte und windige Wochenende versüßt hat. Wir stärkten gleichzeitig unsere Team-Bande, indem wir die Kriter VIII als Crew gemeinsam steuerten und wurden durch die intensiven Segelbedingungen noch enger zusammengeschweißt:
wildes Wasser, 25 Knoten und 60 Seemeilen lagen zwischen uns und Ile of Yeu. Dieser Törn verlangte uns wirklich alles ab. Am Sonntag, nach einer weniger nervenaufreibenden Fahrt mit 12 Knoten landeten wir letztlich dann doch im siebten Himmel  und konnten die Freuden eines Segeltörn genießen sowie den sensationellen Start der VendeeGlobe Revue passieren lassen.  Ein großes Dankeschön an Cap au Cap Locations, dass ihr uns das diese Erfahrung ermöglicht habt!

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Genauso beeindruckend wie der Anblick der 29 Boote, die durch das Wasser glitten, war die Unterstützung der Zuschauer. Unter all dem Beistand, konnte man aktives Sponsoring beobachten, und das nicht nur im Sinne von finanziellen Zuschüssen, denn vor allem fiel uns die moralische Stütze durch die Zuschauer in’s Auge. Die Mitarbeiter von PRB haben viel Zeit mit Vincent Riou und seinem Boot während laufender Vorbereitungen verbracht und verfolgten seine Rennen hautnah: das Foto (s. oben) mit der Aufschrift „Das ganze PRB-Team denk an dich, Vincent!“ zeigt, wie nah sich der Profi-Segler und seine Fans stehen und, dass sie alle an diesem unglaublichen Abenteuer teilnehmen wollen – wenn auch nur von der Tribüne aus. Auch wir schwärmen davon, eines Tages selbst unsere GlobeSailor-Flagge hissen und unseren eigenen Traum leben zu können. In der Zwischenzeit könnt ihr unsere besten Momente auf Facebook und
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