Erfahrungsbericht und Reisetagebuch einer zeitlosen Seefahrt
Boot: Bavaria 32
Reisedaten: August 2025, 3 Wochen
Crew: Laurence und ihr Mann (Skipper) sowie drei weitere Mitreisende (Familie und Freunde)
Im August 2025 stachen Laurence und ihre Crew zu einem dreiwöchigen Segeltörn von Stockholm aus in See. An Bord befand sich eine Crew aus Freunden und Familienmitgliedern, die alle dieselbe Motivation verband: Schweden einmal anders zu entdecken, nämlich vom Meer aus.
Ihre Erfahrungen in Schweden sind ihnen in guter Erinnerung geblieben, sowohl wegen der Schönheit der Landschaften als auch wegen des einzigartigen Gefühls der Freiheit, das das Segeln in den schwedischen Schären vermittelt. „Ich wäre gerne im nächsten Jahr wiedergekommen, auf dem gleichen Boot und an den gleichen Ort. Es war großartig.“
Schweden, ein noch wenig bekanntes Reiseziel, ideal zum Segeln
Schweden ist nicht unbedingt das erste Land, das einem in den Sinn kommt, wenn man ans Segeln denkt. Und doch haben wir uns aus gutem Grund dafür entschieden: Schweden ist ein außergewöhnliches Segelrevier.
Das Boot, eine Bavaria 32, war für unsere 5-köpfige Crew perfekt für die Region geeignet und ermöglichte uns eine reibungslose Fahrt. Wir haben den Komfort und die Gemütlichkeit des Bootes in vollen Zügen genossen.
Drei Wochen Charter waren nicht zu viel. Wir hätten sogar doppelt so lange bleiben können. Es überrascht mich, dass es nicht mehr Boote gibt: Es ist ein unglaubliches Reiseziel, das von Südeuropäern noch wenig frequentiert wird.
Die schwedische Insellandschaft bieten abwechslungsreiche Routen und Ankerplätze, die nur vom Meer aus erreichbar sind. So lassen sich unberührte Inseln, charmante kleine Häfen und sogar Strände entdecken, die nur wenige Privilegierte betreten.
Eine Anekdote und eine für Schweden typische Anlegestelle: Das Anlegen erfolgt oft über den Bug des Bootes, der mit einer Leiter ausgestattet ist, sodass ein Besatzungsmitglied bequem an Land gehen kann, um das Boot mit einer Leine an einem Baum festzumachen, während der Anker am Heck positioniert wird.

Unberührte Natur und authentische Begegnungen
Was mir sofort auffiel, war die allgegenwärtige Natur. Hunderte von Inseln, manchmal winzig, manchmal riesig, ziehen während der Fahrt an uns vorbei. Einige sind mit dem Festland verbunden, andere völlig unberührt. Es sind wechselnde Landschaften und eine manchmal fast unwirkliche Stille. Die Tierwelt ist ein fester Bestandteil der Reise. Wir haben häufig Robben beim Ankern beobachtet.
Es ist ein Paradies zum Segeln. Die Natur ist außergewöhnlich und sehr exotisch.
Die Menschen sind liebenswert. Es herrscht eine echte Lebensfreude.
In den kleinen Häfen werden wir herzlich empfangen. Die Einwohner nehmen sich Zeit, die Restaurants sind gemütlich, die Atmosphäre ist friedlich. Und fast überall erwartet Segler ein lokales Highlight: die Sauna, die oft direkt am Wasser liegt.

Entgegen der landläufigen Meinung ist das Segeln in Schweden einfach und beruhigend, selbst für eine Crew wie unsere, die noch nie dort gesegelt ist. Keine Gezeiten, wenig Strömung, sehr genaue Karten. Man muss zwischen den Inseln konzentriert bleiben, aber das Segeln ist dennoch angenehm. Es gibt zahlreiche charmante Häfen, in denen wir fast immer einen Platz gefunden haben, selbst mitten im August.
Was das Wetter angeht, bot uns Schweden während unserer dreiwöchigen Segeltour eine schöne Ausgewogenheit: sonnige Tage, die zum Baden einluden, und andere, kühlere Tage, die an die Atlantikküste erinnerten. Aber das gehört zum Charme und zur Vielfalt dieses Reiseziels dazu.

Schweden ist leicht zu erreichen
Ein weiterer, oft unterschätzter Vorteil ist die gute Verkehrsanbindung. Aus Südeuropa konnten wir Stockholm problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Vor Ort läuft alles reibungslos: effiziente Verkehrsmittel, überall Kartenzahlung, moderne Infrastruktur. Entgegen der landläufigen Meinung fand ich Schweden gar nicht so teuer. Die Kosten für Verpflegung und Proviant waren sehr angemessen.
Ein ungewöhnliches Reiseziel vom Meer aus gesehen
Was diese Reise grundlegend von unseren anderen, eher klassischen Erlebnissen unterscheidet, ist das Gefühl absoluter Freiheit. Hier gibt es keine großen, überfüllten Yachthäfen und keine sommerlichen Menschenmassen. Unsere Route haben wir nach unseren Vorlieben, Entdeckungen und dem Wetter zusammengestellt.
Das Segeln in Schweden ist wunderschön, sehr abwechslungsreich und das Gefühl der Freiheit ist unglaublich. Es gibt so viel zu tun, dass für jeden etwas dabei ist. Drei Wochen waren wirklich nicht zu viel.
Es ist ein Reiseziel, das tausend Meilen vom Mittelmeer entfernt liegt und perfekt für Reisende wie uns ist, die Ruhe suchen. Die Kombination aus unberührter Natur und praktischer Modernität (moderne Häfen, zuverlässige Karten, einfache Verkehrsmittel) macht die Reise sowohl authentisch als auch komfortabel.

Und was kommt nach Schweden?
Wenn man einmal diese Art des Reisens kennengelernt hat, fällt es schwer, nicht von weiteren Abenteuern zu träumen. Mein nächstes Traumziel? Norwegen und seine Fjorde, ein weiteres ungewöhnliches und wildes Reiseziel, um Nordeuropa weiter zu erkunden; natürlich wieder auf dem Seeweg.
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